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Hybridvergrößerung mit Implantat und Eigenfett

Was ist eine Brustvergrößerung?

Wenn eine Frau sich ihre Brust bzw. ihre Bürste operativ vergrößern lässt, spricht man von Brustvergrößerung. Dieser Eingriff fällt unter das Gebiet der Plastischen Ästhetischen Chirurgie, da die Operationen in der Regel aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen wird. Bei einer entstellenden Fehlbildung handelt es sich möglicherweise auch um einen medizinisch indizierten Eingriff. Das wirkt sich auf die Kostenübernahme aus. Dazu ist ein entsprechendes fachliches Gutachten notwendig wie im Falle einer Mikromastie (unterentwickelte Brust bei Frauen). 

Was ist eine Hybridvergrößerung?

Das ist eine Brustvergrößerung unter Kombination von Implantaten und zusätzlichem Eigenfett. 

Welche Gründe gibt es für eine Brustvergrößerung?

Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung ist eine sehr persönliche. Viele Frauen haben diesen Wunsch von Jugend an, manche erst nach einer Schwangerschaft oder entwickeln diesen im Lauf der Jahre.

Wann ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

Was auch immer Sie bewegt, für uns stehen Sie und Ihre Motivation im Mittelpunkt. Wir möchten verstehen, was Sie über Ihre Brust denken und welche Erwartungen Sie haben. Dann können wir Sie ausführlich und ehrlich beraten. Denn wenn Ihre Erwartungen erfüllt sind, war der Eingriff auch für Sie erfolgreich. Und das zählt für uns.

Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung mit Implantat und zusätzlich Eigenfett, für wen nicht?

Eine Brustvergrößerung eignet sich prinzipiell für jede Frau, auch gibt es keine altersmäßige Beschränkung nach oben. Beim Mindestalter allerdings schon: Sie sollten 18 Jahre alt sein. Wir folgen damit der klaren Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC). 
Weitere Ausnahme bildet die Frau, die unter vielen Allergien, zusätzlich möglicherweise auch noch an Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises leidet. Diese wäre als Risikopatientin zu betrachten, was als solches eine relative Kontraindikation für die Operation darstellt. Das heißt, hier raten wir vermutlich von einer Brustvergrößerung mit Implantat ab. Denn es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Patientin mit Abwehrreaktionen auf den Fremdkörper „Implantat“ reagiert. In diesem Fall empfiehlt sich möglicherweise eine Brustvergrößerung ausschließlich mittels Eigenfettes. Das alles gilt es aber im Einzelfall abzuklären und in Ruhe zu besprechen. 
Zusätzlich sollte eine Frau nicht zu schlank sein, sondern an den Entnahmestellen genug Fettpolster haben. 
Übergewicht spricht nicht gegen eine Brustvergrößerung. Ebenso kann eine sehr zystenartige Brust unproblematisch vergrößert werden. Auch eine Raucherin oder Frau, die an Gefäßerkrankungen leidet, kann operiert werden.   
Wichtiges Thema im Rahmen der Brustvergrößerung stellt die Mikromastie dar, d.h. die bei der Frau unterentwickelte Brust. Viele Frauen leiden sehr darunter. Da die Beeinträchtigungen allerdings psychischer und nicht physischer Natur sind, werden die Kosten für die Behandlung, sprich die Brustvergrößerung, nicht zwangsläufig von der Krankenkasse übernommen. Hier beraten wir Sie gern und unterstützen Sie bei entsprechenden Anträgen.  

Ist eine Brustvergrößerung nach Brustkrebs möglich?

Wenn eine an Brustkrebs erkrankte Frau sich im Nachgang zu einer Behandlung oder deutlich später die Brust vergrößern lassen möchte, ist das prinzipiell möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass die erkrankte Brust nicht frisch bestrahlt ist. In diesem besonderen Fall müssen verschiedene Faktoren zusammenspielen, die es in Ruhe zu besprechen gilt. 

Um wieviel kann eine Brust mit Implantat und zusätzlichem Eigenfett vergrößert werden?

Die Größe von Implantaten wird entweder in Milliliter (ml) oder Kubikzentimeter (cc) angegeben. Dies kann 1:1 umgerechnet werden, d.h. 1 ml = 1 cc. 
Die Implantate, die wir am häufigsten verwenden, liegen bei 265 / 300 cc. Aber auch größere Implantate bis zu 500 / 600 cc sind möglich. Auch wenn Implantate bis zu 800 cc auf dem Markt angeboten werden, raten wir jedoch unseren Patientinnen davon ab. Denn ab einer gewisser Größe macht sich die Schwerkraft doch sehr bemerkbar und die Haut verliert kontinuierlich an Elastizität. 
Welchen Weg eine Praxis mit ihren Patientinnen mitgeht, ist in gewisser Weise auch eine Frage des Stils. Wir bei SENO richten uns nach Ihren Wünschen, allerdings mit Blick auf ein harmonisches Gesamtbild und ihre Gesundheit. Denn je größer ein Implantat, je größer die möglichen Probleme.
Die Vergrößerung hängt auch mit den körperlichen Grundvoraussetzungen der Frau zusammen. Mit anderen Worten: Eine Brust lässt sich nicht beliebig vergrößern, vielmehr kann in einer Operation eine bis eineinhalb Körbchen mehr erreicht werden. 
Zum Beispeil: Von A zu B, B zu C oder A zu C usw. 
Hier darf das Eigenfett unterstützend und vor allem zur Konturierung der Brust hinzugezogen werden. In einer Sitzung lässt sich maximal um die Hälfte eines Cups (Körbchens) vergrößern. Allerdings lässt sich nicht sagen, ob die unmittelbar nach dem Eingriff erreichte Optik bleibt, oder sich die Größe im Laufe der Zeit wieder etwas verringert, d.h. umverteilt oder vom Körper abgebaut wird. Diese mögliche Folge hat jedoch bei der Hybrid-Vergrößerung keine wirkliche Relevanz, da das Eigenfett nur mitverwendet und das Volumen primär vom Implantat gebildet wird. Insofern bleiben die erzielten Ergebnisse in jedem Fall gut.
Des Weiteren hat sich die Qualität der Implantate im Laufe der Jahre deutlich verbessert. Bei SENO verwenden wir ausschließlich hochwertige Produkte vom Marktführer, die sich bewährt haben. Zugleich achten wir bei der Auswahl auf Form und Größe entsprechend der individuellen Passform der Brust einer Patientin. 
Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Patientinnen bestmöglich zu beraten, auch mithilfe eines 3D-Simulationssystems Vectra von Canfield. Dieses hochmoderne bildgebende System zeigt Körper, Brust und Gesicht dreidimensional. 360-Grad-Aufnahmen und Umfangsmessungen ermöglichen unter anderem realistische und persönliche Brustsimulationen. Die ultra-hochauflösenden Bilder vermitteln einen nahezu echten Eindruck, wie die Brust nach dem Eingriff aussehen wird. Wir können Ihnen realitätsgetreu zeigen, was operativ möglich ist, jede Facette mit Ihnen gemeinsam besprechen. 

Welche Methoden gibt es zur Brustvergrößerung?

Generell lässt sich eine Brust entweder mittels Implantats oder Eigenfett vergrößern, möglich ist auch eine Kombination dieser beiden Methoden, die sog. Hybridvergrößerung. 

Welche Vorteile hat eine Hybridvergrößerung?

Der Vorteil dieser Methode: Der Soforteffekt, das heißt das Implantat macht die Brust. Im Gegensatz zum Brustaufbau mit ausschließlich Eigenfett muss die Patientin nicht abwarten, bis sich dieses endgültig verteilt hat und vom Körper angenommen wird. Vielmehr sitzt das Implantat von Anfang an und die Brust zeigt sich unmittelbar in ihrer endgültigen Form. 
Das zusätzlich verwendete Eigenfett dient der Konturierung der Brust und kann gezielt bestimmte Stelle optimieren. 
Zugleich lässt sich im Vorfeld gut anhand Simulation, d.h. dreidimensionaler Fotografie, zeigen, welches Ergebnis zu erwarten ist. Die Patientin kann hingeführt werden und sehen, inwieweit sich ihre Vorstellungen umsetzen lassen. Das ist heutzutage enorm hilfreich für eine zufriedenstellende Entscheidungsfindung. 
Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Patientinnen bestmöglich zu beraten, auch mithilfe eines 3D-Simulationssystems Vectra von Canfield. Dieses hochmoderne bildgebende System zeigt Körper, Brust und Gesicht dreidimensional. 360-Grad-Aufnahmen und Umfangsmessungen ermöglichen unter anderem realistische und persönliche Brustsimulationen. Die ultra-hochauflösenden Bilder vermitteln einen nahezu echten Eindruck, wie die Brust nach dem Eingriff aussehen wird. Wir können Ihnen realitätsgetreu zeigen, was operativ möglich ist, jede Facette mit Ihnen gemeinsam besprechen. 

Welche Nachteile hat eine Hybridvergrößerung mit Implantaten und Eigenfett?

Es wird eine mehrere Zentimeter lange Narbe geben, je nach Größe des Implantats und genau dort, wo der Operateur dieses einführt. Welche Stelle sich eignet, das besprechen wir ausführlich mit der Patientin. Möglich ist dies an der Unterbrust oder um den Brustwarzenhof herum oder an der Achselhöhle. Welche Region sich anbietet, hängt auch vom Einzelfall ab. Eine Rolle spielen dabei sowohl die Präferenzen der Patientin als auch deren anatomische Voraussetzungen. Meistens bietet es sich an, das Implantat über die Unterbrustfalte einzuführen. Dafür spricht auch die Übersichtlichkeit während des Eingriffs für den Operateur. Zugleich wird die Narbe relativ gut versteckt sein. 
Im Gegensatz dazu bleibt beim Einführen über den Brustwarzenhof eine kreisrunde sichtbare Narbe in diesem Bereich. Deshalb lehnen die allermeisten Patientinnen diese Variante ab. Wenige entscheiden sich auch für eine Einführung über die Achselhöhle, da es keinerlei Narbe an der Brust selbst geben wird. Allerdings muss man im Einzelfall entscheiden, ob das möglich ist, da diese Einführstelle generell problematischer ist als die übrigen. Schließlich muss der Chirurg um Schweißdrüsen und Lymphgefäße herum operieren, was Komplikationen auslösen kann. 
Des Weiteren sollte jede Patientin wissen, dass kein Implantat „ewig hält“, sondern ein künstlich hergestelltes medizinisches Produkt ist, für das es keine lebenslange Garantie gibt. Vielmehr verändert sich dieses im Laufe der Zeit im Körper, sollte nach fünfzehn bis zwanzig Jahren entfernt oder ausgetauscht werden und regelmäßig anhand eines bildgebenden Verfahrens wie Ultraschall kontrolliert werden sollte. Das ist wichtig, selbst bei qualitativ hochwertigsten Implantaten, wie wir sie verwenden. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und informieren sie ausführlich dazu im persönlichen Gespräch. Zugleich greifen wir nur auch modernste Modelle, die sich wirklich über einen langen Zeitraum bewährt haben, zurück. 
Des Weiteren wird die Patientin in den Bereichen, wo das Fett entnommen wurde, Einstiche von den Kanülen haben. Diese verheilen jedoch innerhalb weniger Tage.  

Welche Risiken birgt eine Brustvergrößerung mit Implantaten?

Kurzzeitrisiko könnte sein, dass ein innerhalb von 24 Stunden postoperativ ein Bluterguss im Bereich der Brust auftritt. Sollte dies der Fall sein, sind wir bestens darauf vorbereitet. Zudem nehmen wir diese Operation nur stationär vor, d.h. sie sind in jedem Fall versorgt. 
Dass das Implantat vom Körper abgestoßen wird, ist bei uns nahezu ausgeschlossen. Denn wir nehmen diesen Eingriff stationäre und nach hohen medizinischen Standards unter Antibiotikavergabe vor. 
Langzeitproblem kann jedoch sein, dass sich ein Implantat im Laufe der Jahre verhärtet, im schlimmsten Fall eine Kapselfibrose auftritt. 
Die Brustvergrößerung mit Implantaten kann hier mit Folgekosten verbunden sein, falls eines der Implantate defekt wird. Das kann sehr selten der Fall sein oder, wenn das Implantat altert. 
Hier ist eine Entfernung oder ein Austausch medizinisch indiziert. In einem solchen Fall übernimmt die Kasse aber nur einen Teil der Operation, da der erste Eingriff ja ästhetischer Natur war, d.h. den Rest der Folgeoperation muss die Patientin selbst tragen. 
Des Weiteren sollten die Implantate generell nach fünfzehn bis zwanzig Jahren ausgetauscht werden, was ebenfalls mit Kosten verbunden ist. 
Weiteres Kurzzeitrisiko aufgrund des Eigenfetttransfers könnte sein, dass sich innerhalb von 24 Stunden postoperativ ein oberflächlicher Bluterguss oder eine Überwärmung als Folge des Fetttransfers zeigt. Sollte dies der Fall sein, sind wir bestens darauf vorbereitet. Zudem nehmen wir diese Operation nur stationär vor, d.h. sie sind in jedem Fall versorgt. 
Des Weiteren fehlt das Fett an den Entnahmestellen mit der Folge, dass hier die Haut an Elastizität verlieren, Falten oder Dellen entstehen können. Um dem entgegenzuwirken, sollte postoperativ für 4-6 Wochen an diesen Stellen ein Kompressionsmieder getragen werden.  Die Hautbeschaffenheit lässt sich im Vorfeld nicht vorhersagen. Das Absaugen der Innenseite der Oberschenkel eignet sich meistens noch am ehesten. Das besprechen wir ausführlich im Einzelfall.  

Für wen ist welche Methode zur Brustvergrößerung geeignet?

Dazu und zu allen weiteren Details beraten wir Sie ausführlich. 

Unterstützung bei der Entscheidungsfindung – Brustvergrößerung: ja oder nein?

Wir legen Wert auf eine natürliche Ästhetik. Diese kann von Typ zu Typ variieren. Um Ihnen größtmögliche Sicherheit bei Ihrer Entscheidung zu geben, nutzen wir eine ausgefeilte 3D-Simulationssoftware. Diese liefert lebensnahe Bilder von Ihrem Oberkörper. Das Ergebnis Ihres Wunscheingriffs wird simuliert und Sie können sehen, wie Sie aussehen könnten. Dabei spielen wir alle optischen Möglichkeiten durch und überlegen gemeinsam mit Ihnen, was zu Ihnen passt.

Zugleich möchten wir gemeinsam herausfinden, ob der Wunsch zur Brustvergrößerung eine gereifte und eigene Entscheidung ist. Das ist uns sehr wichtig, um jeder Patientin individuell gerecht zu werden und sie gezielt bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Immer mit Blick auf ein zufriedenstellendes und für sie bereicherndes Ergebnis. 

Kinderwunsch und Brustvergrößerung?

Einem Kinderwunsch steht nach einer Brustvergrößerung nichts im Wege. Die Brust und vor allem die Brustdrüse wird geschont und die Brust insgesamt nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt. Das heißt eine Frau kann auch nach einer Brustvergrößerung stillen. 
Generell kann sich eine Brust nach dem Stillen verändern, es muss aber nicht so sein. Manche Frauen entscheiden sich deshalb, sich die Brüste erst nach der Familienplanung zu vergrößern.  
Viele Frauen fragen auch, ob die Gefahr besteht, dass Silikon von Brustimplantat in die Muttermilch eintritt. Bei modernen Implantaten schwimmt jedoch kein Silikon mehr frei in der Brust herum. Insofern bestätigen Studien, dass der Anteil von Silikon in der Muttermilch verschwindend gering ist, verglichen z.B. mit einem Schnuller aus Plastik oder Kosmetikprodukten für das Baby.

Wann bietet sich eine Brustvergrößerung an?

Der Zeitpunkt ist frei wählbar und nicht an eine bestimmte Jahreszeit geknüpft, sollte aber insgesamt ins Leben der Patientin passen. Nach der Operation sollte die Patientin einen Monat lang keinen Sport machen. Die Frau sollte sich, falls möglich, nach der Operation z.B. eine Woche frei nehmen um sich ein wenig zu schonen und auch den operierten Brüsten eine kurze Ruhepause zu verschaffen.  

Kann eine Brustvergrößerung mit anderen Eingriffen kombiniert werden?

Eine Brustvergrößerung kann zugleich mit einer Straffung der Brüste, gegebenenfalls auch mit einer gegenseitigen Angleichung bei Asymmetrie kombiniert werden. Auch andere Eingriffe wie Bauchdeckenstraffung sind mit der Brustvergrößerung kombinierbar und werden bei Interesse selbstverständlich ausführlich im Einzelfall mit der Patientin besprochen. 

Erschwert eine Brustvergrößerung Untersuchungen und Behandlungen?

Die Untersuchung einer mit Implantaten und Eigenfett vergrößerten Brust ist unproblematisch möglich, ebenso jedwede Behandlungsoptionen im Falle einer Erkrankung. 

Was ist vor der Brustvergrößerung zu beachten?

Die Patientin trifft uns in der Regel zu einem, besser zwei Beratungsgesprächen. 
Neben der Größe des Implantats gilt es auch den operativen Zugang zu klären, d.h. wie das Implantat jeweils eingeführt wird, sei es über die Unterbrustfalte oder den Brustwarzenhof oder die Achselhöhle (Verlinkung Nachteile). 
Dann muss entschieden werden, wird das Implantat innerhalb der Brust unter oder auf den Muskel gesetzt. Das ist für die Patientin meist sehr wichtig aus optischen Gründen. Allerdings spielt hier neben dem Wunsch der Patientin auch die klinische Entscheidung eine Rolle. Denn gerade bei sehr schlanken Patientinnen mit wenig Brust hat sollte das Implantat nicht auf den Brustmuskel gelegt werden, denn dieses wird stark sichtbar sein, schließlich wird es nicht von Fettgewebe verdeckt. Die Brust wirkt eher unnatürlich. Deshalb muss vorher festgestellt werden, wieviel Fettgewebe vorhanden ist. Reicht dieses nicht aus, sollte das Implantat unter einen Teil des Brustmuskels geschoben werden für ein anschließend ästhetischeres Ergebnis. 
Damit wird der Muskel nur leicht angehoben, er wird in keiner Weise in seiner Funktion beeinträchtigt. 
Sollte eine Frau ausreichend Fettgewebe an der Brust besitzen, kann das Implantat einfach auf den Brustmuskel gesetzt werden. Denn das Gewebe wird das Implantat kaschieren. 
Gut ist es, wenn eine Patientin im Vorfeld ihr Ideal- oder ein Wohlfühlgewicht erreicht hat. Sollte sie stark abnehmen wollen nach einer Brustvergrößerung könnte sich dies auf die Brust auswirken und das ästhetische Ergebnis möglichweise beeinträchtigen. Konkret heißt das: Auch die Brust nimmt im Zweifel mit ab und verliert Volumen oder verändert ihre Form. 
Neben der gewünschten Form muss geklärt werden, welche Entnahmestellen geeignet sind und welche die Patientin auswählt. Hier beraten wir sie entsprechend Ihrer Vorstellungen und individuellen physischen Voraussetzungen. 
Gut ist auch, wenn eine Frau mit über 35 Jahren vor einer rein ästhetischen Brust-OP die Brust einmal auf ihre Gesundheit kontrollieren lässt. 

Welches Implantat ist für wen geeignet?

Implantate gibt es in allen denkbaren Größen von zahlreichen Herstellern. Wir verwenden ausschließlich modernste Implantat vom Marktführer, die sich über einen langen Zeitraum bewährt haben. 
Neben der Größe gilt auch zu entscheiden, welche Form des Implantats die Frau möchte, nämlich rund oder tropfenförmig. Hier sollte die Brust auch zum jeweiligen Implantatstyp  passen. Wir verwenden bevorzugt ein Implantat, das auch eine gewisse Fließeigenschaft aufweist. Dank dieser fällt es im Stehen und Liegen so, dass die Brust natürlich wirkt. 
Wie dieses an der Patientin aussehen wird, lässt sich mittel gefüllten BH und zusätzlich bildlicher Darstellung nahezu echt und dreidimensional zeigen (Link). 

Unterstützung bei der Entscheidungsfindung – Brustvergrößerung: ja oder nein?

Wir legen Wert auf eine natürliche Ästhetik. Diese kann von Typ zu Typ variieren. Um Ihnen größtmögliche Sicherheit bei Ihrer Entscheidung zu geben, nutzen wir eine ausgefeilte 3D-Simulationssoftware. Diese liefert lebensnahe Bilder von Ihrem Oberkörper. Das Ergebnis Ihres Wunscheingriffs wird simuliert und Sie können sehen, wie Sie aussehen könnten. Dabei spielen wir alle optischen Möglichkeiten durch und überlegen gemeinsam mit Ihnen, was zu Ihnen passt.
Zugleich möchten wir gemeinsam herausfinden, ob der Wunsch zur Brustvergrößerung eine gereifte und eigene Entscheidung ist. Das ist uns sehr wichtig, um jeder Patientin individuell gerecht zu werden und sie gezielt bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Immer mit Blick auf ein zufriedenstellendes und für sie bereicherndes Ergebnis. 
Zugleich zeigen wir Ihnen bei Interesse auch zahlreiche Fotobeispiele von ehemaligen Patientinnen. Diese haben zugestimmt, dass wir die erzielten Ergebnisse zur Information anderer Patientinnen verwenden dürfen.

Operationsablauf?

Dieser Eingriff wird bei uns von einem hochspezialisierten Plastischen und Ästhetischen Facharzt unter Vollnarkose der Patientin vorgenommen. Die Operationszeit beträgt eine bis eineinhalb Stunden. Vor der Operation wird genau eingezeichnet, wo die Einschnittstelle und damit die ca. fünf cm lange Narbe sein wird. Ebenso werden die Areale markiert, die als Spenderregionen für das Fett in Frage kommen.

Im Eingriff selbst schafft der Operateur selbst zunächst einmal den Raum, wo das Implantat gezielt und optisch am gelungensten sitzt. Passgenau wird dieser Bereich freigemacht und das Implantat kann exakt eingeschoben werden. Das alles wird vorher festgelegt, damit die Operation selbst reibungslos abläuft und zugleich ein ästhetisch optimales Ergebnis erzielt wird. Abschließend wird für die Konturierung das Fett mit einer dünnen Kanüle streng subdermal, d.h. direkt unter die Haut eingebracht. 

Wie läuft die Narkose ab?

Wir operieren eine Brustvergrößerung zur Patientensicherheit nur in Vollnarkose. Wir empfehlen daher jeder Patientin, vorher Kontakt mit dem Narkoseteam aufzunehmen. Die/der jeweilige Anästhesist*in kann die einzelne Patientin kennenlernen und diese optimal beraten zu den Narkosemöglichkeiten. 

Was ist nach der OP zu beachten?

Die Frau bleibt in der Regel eine Nacht im Krankenhaus. Sie trägt einen Verband im Brustbereich und bekommt in seltenen Fällen eine Wundwasserflasche (Drainage). Das Kompressionsmieder wird direkt im Operationssaal bereits angezogen. 

Zusätzlich werden die Stellen, an denen das Fett abgesaugt worden ist, verbunden sein. 

Die Heilungsdauer beträgt zwei Wochen, nach vier Wochen darf die Patientin wieder Sport machen. 

Wie geht es nach der OP weiter? Wie ist die Nachsorge?

Stationärer Aufenthalt ist in der Regel eine Nacht. Danach verlässt die Patientin das Krankenhaus wieder, stellt sich erst eine Woche später noch einmal dem Operateur vor zur Nachkontrolle. Im Anschluss erfolgt in der Regel noch eine weitere Kontrolluntersuchung nach drei und schließlich nach sechs Monaten die Endkontrolle. 

Die Heilungsdauer beträgt zwei Wochen, nach vier Wochen darf die Patientin wieder Sport machen. Das Kompressionsmieder ist für 4 - 6 Wochen zu tragen.

Wann ist das endgültige Ergebnis sichtbar?

Die endgültige Form der Brust zeigt sich relativ unmittelbar nach der Operation, sobald die Schwellung nachlässt, spätestens nach einigen Tagen. Dann verändert sich die Brust nicht mehr und die Narbe beginnt zu heilen.

Wann werden die Fäden gezogen?

Das sind in der Regel selbstauflösende Fäden, die nicht gezogen werden müssen. 

Wann müssen die Implantate erneuert werden?

Wir empfehlen, die Implantate müssen nach fünfzehn bis zwanzig Jahren erneuern zu lassen.  

Hier sollte jede Patientin wissen, dass kein Implantat „ewig hält“, sondern ein künstlich hergestelltes medizinisches Produkt ist, für das es keine lebenslange Garantie gibt. Vielmehr verändert sich dieses im Laufe der Zeit im Körper, sollte nach genanntem Zeitraum entfernt oder ausgetauscht werden und regelmäßig anhand eines bildgebenden Verfahrens wie Ultraschall kontrolliert werden. Das ist wichtig, selbst bei qualitativ hochwertigsten Implantaten, wie wir sie verwenden. Wir nehmen dieses Thema sehr ernst und informieren sie ausführlich dazu im persönlichen Gespräch. Zugleich greifen wir nur auch modernste Modelle, die sich wirklich über einen langen Zeitraum bewährt haben, zurück. 

Welche Risiken birgt eine Hybridvergrößerung?

Bleibt man im Rahmen einer noch natürlichen Vergrößerung der Brust, sollte diese auch auf Dauer keine Rückenschmerzen hervorrufen. 
Zystenbildung wird nicht verursacht. Es ist ebenfalls nachgewiesen, dass kein Brustkrebs oder eine rheumatoide Erkrankung davon ausgelöst wird. 

Aus welchem Grund ist Prof. Heitmann der richtige Arzt für diesen Eingriff?

Prof. Dr. Christoph Heitmann leitet neben der eigenen Praxis in München auch die Hauptabteilung für plastische und ästhetische Chirurgie der Arabellaklinik in seiner Tätigkeit als Chefarzt.

Als Mitorganisator des Secondary Optimizing Aesthetic Surgery (SOS) Symposium berät der Brustspezialist in komplexen Fällen und schult Kollegen in der Ästhetischen Brustchirurgie. 

Darüber hinaus engagiert sich der Mediziner im wissenschaftlichen Beirat des International Breast Symposiums Düsseldorf (IBSD). 

Welche Vorteile bietet die Arabella-Klinik?

Alle Eingriffe nehmen wir in Kooperation mit der Arabellaklinik wahr.

Sie profitieren von der hohen Standardisierung. Das bedeutet medizinische Sicherheit in jedem Fall. Denn Dank der täglichen Übung sitzt jeder Handgriff, das Expertenteam ist mehr als eingespielt und mit jeder Situation vertraut. 

Fachliche Routine, die sich nicht nur positiv auf das medizinische und ästhetische Ergebnis auswirkt, sondern auch auf die Erholung nach dem Eingriff. Denn Studien zeigen: Je kürzer die Operationszeit, desto schneller die Rekonvaleszenz. 

Wann zahlt die Krankenkasse für eine Hybridvergrößerung?

Die Kostenübernahme für eine Hybridvergrößerung ist die Ausnahme. Ein Antrag kann auf Wunsch der Patientin gestellt werden. 

Was kostet eine Hybridvergrößerung?

Bei uns erhält die Patientin eine Rechnung, die alles abdeckt (all inclusive) und folgende Leistungen beinhaltet: 

  • Chirurgische Leistungen durch SENO MVZ 
  • Prae- und Postoperative Untersuchungen sowie OP-Nachsorge durch SENO MVZ
  • OP-Vorbereitung durch Anästhesie
  • Anästhesieleistungen 
  • OP-Saal Nutzung und Betreuung Klinik 
  • Materialverbrauch vor, während und nach der Operation 
  • Implantate
  • 1 Übernachtung 

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UNSERE ADRESSE

SENO MVZ zur operativen Behandlung der Brust

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